Regionen & Solarpotenzial

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Die Schweiz bietet hervorragende Bedingungen für Photovoltaik — doch die Sonnenstunden, Fördergelder und Preise variieren regional stark.

Kurz gesagt:Die Schweiz hat je nach Region 1'100 bis über 2'000 Sonnenstunden pro Jahr. Das Wallis und das Tessin bieten das höchste Solarpotenzial, während das Mittelland die besten Preis-Leistungs-Verhältnisse bietet. Kantone wie Bern, Thurgau und Basel-Stadt ergänzen die Bundesförderung mit eigenen Programmen. Über suche-solarfirma.ch finden Sie geprüfte Installateure in jeder Region.

Solarpotenzial nach Region

Zürich & Ostschweiz

1'100 – 1'300 Sonnenstunden/Jahr

Die Region Zürich ist der grösste Solarmarkt der Schweiz mit der höchsten Dichte an Installateuren. Die Nachfrage nach PV-Anlagen auf Einfamilienhäusern und Gewerbebauten ist besonders hoch. Der Kanton Zürich bietet keine zusätzliche kantonale Förderung zur Einmalvergütung des Bundes, dafür sind die Strompreise überdurchschnittlich hoch — was den Eigenverbrauch besonders rentabel macht. In der Ostschweiz (St. Gallen, Thurgau, Appenzell) profitieren Anlagenbesitzer von der Thurgauer Speicherförderung und dem starken Engagement der lokalen Energieversorger. Die Sonneneinstrahlung im Mittelland ist moderat, wird aber durch die flachen Dachneigungen vieler Nachkriegsbauten kompensiert, die optimale Bedingungen für Ost-West-Aufständerungen bieten.

Bern & Mittelland

1'100 – 1'400 Sonnenstunden/Jahr

Das Berner Mittelland bietet ideale Bedingungen für Photovoltaik: moderate Sonneneinstrahlung, gute Infrastruktur und ein Kanton, der den Solarausbau aktiv fördert. Der Kanton Bern zahlt zusätzlich zur Bundesförderung CHF 100.— bis CHF 200.— pro installiertem kWp — eine der grosszügigsten kantonalen Förderungen der Schweiz. Die BKW als grösster regionaler Energieversorger bietet attraktive Rückspeisevergütungen. Im Berner Oberland und den Voralpen steigt die Sonneneinstrahlung mit der Höhenlage deutlich an. Das Emmental und das Seeland zeichnen sich durch eine hohe Dichte an landwirtschaftlichen Gebäuden aus, die sich hervorragend für grosse PV-Anlagen eignen.

Nordwestschweiz & Basel

1'100 – 1'250 Sonnenstunden/Jahr

Die Region Basel und die Nordwestschweiz sind Vorreiter in Sachen urbane Photovoltaik. Basel-Stadt fördert Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern besonders stark und unterstützt ZEV-Projekte mit Zusatzbeiträgen. Die hohe Bebauungsdichte in der Stadt Basel führt zu einem wachsenden Markt für Fassaden-PV und innovative Indach-Lösungen. Im Kanton Baselland und Solothurn bieten die ländlicheren Gebiete grossflächige Dachflächen für leistungsstarke Anlagen. Die IWB (Industrielle Werke Basel) als Energieversorger ist bekannt für faire Rückspeisevergütungen und aktive Förderung erneuerbarer Energien.

Zentralschweiz

1'100 – 1'500 Sonnenstunden/Jahr

Die Zentralschweiz (Luzern, Zug, Schwyz, Uri, Ob-/Nidwalden) bietet ein breites Spektrum an Solarbedingungen: von den Ufern des Vierwaldstättersees bis zu alpinen Höhenlagen. In den Tälern sind die Sonnenstunden vergleichbar mit dem Mittelland. In Höhenlagen über 1'000 Metern steigt der Ertrag dank klarerer Luft und tieferer Temperaturen um 10 bis 20 %. Die Kantone der Zentralschweiz haben unterschiedliche Förderpolitiken — Luzern und Zug bieten moderate Zusatzförderungen, während die kleineren Kantone primär auf die Bundesförderung setzen. Die CKW (Centralschweizerische Kraftwerke) bieten attraktive Solarpakete und unterstützen Privathaushalte bei der Projektplanung.

Wallis & Tessin

1'500 – 2'000+ Sonnenstunden/Jahr

Das Wallis und das Tessin sind die Sonnenkammern der Schweiz. Mit über 2'000 Sonnenstunden pro Jahr im Rhonetal und im Sottoceneri produzieren Solaranlagen hier bis zu 40 % mehr Strom als im nördlichen Mittelland. Alpine Anlagen profitieren zusätzlich vom Albedo-Effekt: Die Reflexion des Sonnenlichts durch Schnee kann den Ertrag im Winter um bis zu 50 % steigern. Die Herausforderungen liegen in der Logistik und den Schneelastanforderungen — Montagesysteme müssen für Schneelasten von bis zu 800 kg/m² ausgelegt sein. Das Wallis ist zudem Standort mehrerer grosser alpiner Solaranlagen, die Pionierarbeit für die Schweizer Energiewende leisten.

Westschweiz (Romandie)

1'200 – 1'600 Sonnenstunden/Jahr

Die Romandie (Genf, Waadt, Neuenburg, Freiburg, Jura) bietet ein dynamisches Solarumfeld mit starker kantonaler Unterstützung. Der Kanton Waadt und Freiburg gehören zu den grosszügigsten Förderkantonen der Schweiz. Genf hat ambitionierte Klimaziele und fördert die Solarisierung von Dachflächen aktiv — auch auf öffentlichen Gebäuden. Die Region Genfersee profitiert von überdurchschnittlichen Sonnenstunden, und die hohen Strompreise machen den Eigenverbrauch besonders lohnend. In Neuenburg und im Jura sind die Bedingungen für Photovoltaik ebenfalls gut, wobei die geringere Bevölkerungsdichte zu wettbewerbsfähigeren Installationspreisen führt.

Kantonale Solarförderung im Überblick

KantonZusätzliche Förderung
BernCHF 100–200/kWp
ThurgauBis CHF 2'000 Speicher
Basel-StadtZEV-Zusatzbeiträge
FreiburgCHF 100–150/kWp
WaadtCHF 100–200/kWp
ZürichKeine zusätzliche
AargauGemeindebeiträge möglich
LuzernModerate Zusatzförderung

Stand: April 2026. Aktuelle Programme unter energiefranken.ch

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Wir vermitteln geprüfte Solarinstallateure in der ganzen Schweiz.

Zürich & Ostschweiz

Wirtschaftszentrum der Schweiz mit über 2 Millionen Einwohnern

ZürichWinterthurSt. GallenFrauenfeldSchaffhausenWil

Basel & Nordwestschweiz

Grenzregion mit starker Pharma- und Chemieindustrie

BaselSolothurnOltenLiestalDelémontGrenchen

Bern & Zentralschweiz

Bundesstadt und Tourismusregion mit vielfältigem Handwerkermarkt

BernLuzernThunBiel/BienneZugSchwyz

Alpenregion

Alpine Baukultur mit speziellen Anforderungen an Handwerker

ChurSionLuganoBrigDavosBellinzona

Westschweiz (Romandie)

Französischsprachige Region — bilinguale Dienstleistungen verfügbar

GenfLausanneFribourgNeuchâtelYverdonMontreux

Aargau & Mittelland

Zentrale Lage mit exzellenter Verkehrsanbindung

AarauBadenWettingenBruggLenzburgRheinfelden

Häufige Fragen

Das Wallis und das Tessin haben mit über 2'000 Sonnenstunden pro Jahr das grösste Solarpotenzial der Schweiz. Anlagen in alpinen Lagen profitieren zusätzlich vom Albedo-Effekt (Schnee-Reflexion) und tieferen Temperaturen, die den Modulwirkungsgrad verbessern.